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Sie schließen innerhalb eines klaren geschützten Rahmens die Augen und tauchen in Ihr inneres Erleben ein, das sich in Form von Haltungen, Bewegungen, Körperempfindungen, Tönen, Berührungen oder inneren Bildern ausdrückt.
Ohne Bewegungsvorgaben von außen findet Ihr eigener Körper den Weg. Alles ist gleichermaßen willkommen: gefühlvolle wie emotionslose, aufwühlende wie scheinbar unbedeutende Erfahrungen, Erlebnisse, die mit der eigenen Lebensgeschichte verbunden sind wie auch solche, die Themen des Mensch-Seins an sich ausdrücken.
Ich unterstütze durch haltendes wohlwollendes Da-Sein und wertfreie Präsenz und gestalte den klaren Rahmen, der für ein sicheres Arbeiten notwendig ist. Eine tragende Beziehung gehört ebenso dazu wie die besondere Art der sprachlichen Einbettung, bei der sorgsam darauf geachtet wird, alle Erfahrungen und eigene Beobachtungen wertzuschätzen und von persönlichen Interpretationen, Bewertungen oder Projektionen zu unterscheiden. Dies ermöglicht heilsame Erfahrungen, mit Wohlwollen und Wertschätzung wirklich gesehen zu werden und sich selbst so zu sehen.
In manchen (fortgeschrittenen) Gruppen lernen TeilnehmerInnen auch, die Rolle der Begleiterin, der "äußeren Zeugin", zu übernehmen, als ein weiterer Schritt auf dem Weg der Entwicklung der inneren Zeugin, des inneren Beobachters.
Diese Entwicklung ist das Herzstück von heilsamer Selbsterfahrung, Wahrnehmungsschulung und verkörperter Achtsamkeitspraxis.
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